Wie du mit dem richtigen Forellenköder eine wilde Bachforelle fängst

Forellenköder für Bachforelle

Viele Spinnangler wissen gar nicht, das es mit dem richtigen Forellenköder fast überall in Deutschland möglich ist, eine wilde Bachforelle zu fangen. Viele unserer heimischen Gewässer beherbergen wilde Bachforellen, auch wenn die dortigen Bestände natürlich nicht mit einer kommerziellen Forellenanlage zu vergleichen sind. Dennoch: Das Angeln auf Forelle, besonders an Spots wo es eigentlich offiziell keine Forellen gibt, ist immer wieder eine spannende Herausforderung. In dem folgenden Artikel geben wir dir Tipps für das erfolgreiche Spinnangeln auf wilde Bachforellen in deiner Region.

Wo du deine wilden Bachforellen findest

Die Vorraussetzungen zum Leben einer Bachforelle sind einfach: Sauerstoffreiches Wasser, gute Wasserqualität und im besten Fall etwas Strömung und Struktur. Da es solche Spots massenhaft in unseren Regionen gibt, ist die Chance eine Forelle mit dem richtigen Forellenköder zu fangen, entsprechend hoch. Nicht immer ist der Zielfisch Forelle auch in deinem Gewässerbuch als Bestandsfisch angegeben, das heißt aber noch lange nicht, dass es deswegen keine Forellen an deinem Spot gibt. Das Motto ist also: Spotten, suchen, testen und finden.

Hier hast du gute Chancen auf Forelle:

  • Sauerstoffreiches Wasser
  • Gute Wasserqualität
  • Strömung und Ruheplätze

Beliebte Hotspots in der freien Natur

Beste Spots für Bachforelle

Bachforellen lieben es, in der Strömung auf Beute zu lauern. Sie haben extrem gute Augen und sehen selbst die kleinsten Insekten an der Oberfläche fliegen. Doch auch die stärkste Forelle braucht einmal eine Pause. Wilde Bachforellen halten sich sowohl aktiv in der Strömung, als auch in strömungsberuhigten Zonen auf. Zu den beliebten Ruheplätzen zählen zum Beispiel Löscher und Gruben unter Wasser, Steine und Felsen, Baumstämme und strömungsberuhigte Strudel. Gerne werden auch Kuhlen am Uferrand oder überhängende Bäume und Gräser als gelegentlicher Standort genutzt. Zunächst solltest du also genau diese Hotspots mit einem sehr kleinen Forellenköder anwerfen. Am besten fängst du direkt vor deinen Füßen an und wirfst dann fächerförmig den gesamten Spot ab.

Mögliche Hotspots für Bachforelle:

  • Direkt in der Strömung
  • Strömungsberuhigte Zonen
  • Hindernisse wie Setine, Äste, Felsen
  • Unterspülte Löscher
  • Kuhlen am Uferrand
  • Überhängende Bäume und Grasbüsche

Die Wahl des richtigen Forellenköder

Klein beginnen und Ködergröße langsam steigern. Zwischenzeitlich auch mal die Köderart und Farbe wechseln. Das ist die richtige Strategie, um vor allem an unbekannten Gewässern herauszufinden, welche Fischart der King am Spot ist und ob auch Bachforellen dabei sind. Bachforellen können durchaus zickig sein. Manchmal ist es ebend gerade ein ganz spezieller Köder oder eine spezielle Farbe, die den richtigen Zielfisch bringt. Das heißt ausprobieren und langsam herantasten. Je öfter du an dem Gewässer angelst, desto besser bekommst du ein Gefühl dafür, wo sich die Fische aufhalten und welcher Forellenköder gerade am besten funktioniert. Hast du den Code einmal geknackt, kannst du dein Geheimnis für dich spielen lassen und regelmäßig schöne Bachforellen fangen.

Eine Auswahl typischer Forellenköder:

Eine große Auswahl an geeigneten Forellenködern findest du übrigens auch bei unserem Partner im Angelshop Gerstner*.

Konkurrenzfische einkalkulieren

Döbel am Forellenköder

Vergiss nicht, dass besonders bei UL Ködern eine sehr breite Masse an möglichen Fischen anbeißen kann. Neben der Bachforelle, sind zum Beispiel auch Döbel, Barsche und raubende Friedfische sehr beliebte Abnehmer deiner UL Köder. Es kann also auch mal etwas dauern, bis du herausgefunden hast, welcher Köder am besten zu deinem Zielfisch Forelle passt. In der Zwischenzeit werden sich viele Konkurrenzfische an deinem Köder probieren, es ist ebend manchmal etwas Geduld notwendig.

Das richtige Equipment zum Forellenangeln

Neben der richtigen Spot und Köderwahl, spielt natürlich auch die passende Rute zum Forellenangeln eine wichtige Rolle. Für größere Spots eignen sich längere Spoonruten* und Spinnruten*. Angelst du überwiegend an sehr unzugänglichen Stellen, mit engen Passagen und vielen Hindernissen, macht sich eine kurze und präzise Spinnrute sehr gut. Egal für welche Rute du dich entscheidest, halte deine Kombo möglichst leicht. Verwende ausschließlich leichte UL Ruten, eine kleine Rolle um die 2000er Größe und stets feine Hauptschnüre und spezielle UL Vorfächer. Je feiner dein gesamtes Equipment ausfällt, desto präziser kannst du die kleinen Microbaits werfen und steuern. Nur wenn du deine Forellenköder problelos und fitzfrei führen kannst, macht das Angeln auf wilde Bachforellen richtig Spaß!

Wenn du Anfänger bist und mehr über das Spoonangeln erfahren willst, könnte dir dieser Beitrag über Low Budget Spoonruten weiterhelfen.

Bist du bereit für deine erste wilde Bachforelle?

Fangbild Bachforelle

Du weißt nun, wo du deine wilde Bachforelle finden kannst und mit welchem Forellenköder du am besten angreifst. Nun liegt es ganz an dir. Mit dem richtigen Equipment, einem geeigneten Spot und etwas Gedult, wirst auch du bald deine erste wilde Bachforelle fangen.

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